Pflegetipp des Monats

Alles über Buchs

Zierde in Gärten und Parks

Der immergrüne Buchsbaum mit seinen kleinen ovalen Blättern wurde schon in der Antike gerne als Hecke und Skulpturpflanze gepflanzt und hat seither kein bisschen an Beliebtheit eingebüßt. Denn dadurch, dass der Buchs sehr langsam und dicht wächst, behält er lange eine gleichmäßige Form.

So sind Säulen, Obelisken, Kugeln aber auch Tierformen sehr beliebte Gestaltungselemente in Parks und Gärten, egal ob direkt in die Erde oder in Kübeln gepflanzt.

Aber auch als Heckengehölz und für Beeteinfassungen hat er seinen festen Platz, zum Beispiel in Kräuter-, Bauern- und Cottagegärten.

Niedrige Beeteinfassungen von nur wenigen Zentimetern sind genauso häufig zu sehen wie Buchshecken und Labyrinthe mit Exemplaren, die bis zu 6 oder gar 8 Meter Höhe haben.

Jahrhunderte fleißiger Züchterarbeit haben inzwischen mehr als 60 verschiedene Arten des Buchsbaums geschaffen, die für die entsprechenden Einsatzgebiete entsprechende Qualitäten aufweisen. Die Unterschiede liegen in den Blattfarben, aber auch in der Wuchshöhe und der -Geschwindigkeit.

Vermehrung und Pflege

Am leichtesten und häufigsten gelingt die Vermehrung von Buchs mit Hilfe von Stecklingen. Diese ca. 10 cm langen Zweige werden von März bis September geschnitten und im unteren Drittel von den Blättern befreit, in ein spezielles Bewurzelungsmittel und dann in nährstoffarme Erde gesetzt, das kann auch gleich an Ort und Stelle passieren. Töpfe sind nicht nötig. So bilden sich schnell neue Wurzeln und die Pflänzchen gedeihen gut.

Bei der Pflege der schönen Buchsbäume ist zu unterscheiden, ob die Pflanzen in Erde gepflanzt sind oder in Töpfen und Kübeln gehalten werden. Denn in Töpfen sind sie stärker den Witterungseinflüssen ausgesetzt und bedürfen naturgemäß mehr Aufmerksamkeit. Denn auch wenn Buchs im Allgemeinen nicht sehr empfindlich auf Trockenheit reagiert, sollte Sie in Töpfen gehaltenen Exemplaren in trockenen Zeiten täglich Wasser geben. Und selbst im Winter müssen Sie darauf achten, dass die Wurzeln nie komplett austrocknen. Auch eine gelegentliche komplette Dusche genießt Buchs, vor allem in staubreichen Zeiten.

Außerdem müssen Kübelpflanzen vor Frost geschützt werden. Eine beliebte und dekorative Methode ist die Topf-in-Topf-Lösung. Dabei wird der Pflanztopf in einen größeren gesetzt und der Zwischenraum mit isolierendem Rindenmulch gefüllt.

Als Boden bevorzugt Buchs lehmige und auch kalkhaltige Böden. Solange der Buchsbaum nicht allzu großer Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist und er eine feuchte Erde hat, ist er mit seinem Standort nicht allzu wählerisch.



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